Das war die Pfadfinderjungs-Übernachtung

Ganz im Sinne vom Sir Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung, suchten zehn Pfadfinder der Feuervögel das Abenteuer in der Natur.

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Wandern … ©Levin

Nach der gemeinsamen Gruppenstunde am Samstagnachmittag starteten wir bepackt mit Rucksäcken in Richtung Wehr in Schlagwitz. Der Weg führte uns durch den Wald, mal querfeldein, mal auf Wegen, mal an der Straße – keiner wollte uns trotz zahlreicher Versuche per Anhalter mitnehmen ;). Dann war der Muldendamm erreicht und wir liefen flussabwärts bis zum Wehr.

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Das Wehr in Schlagwitz ©Levin

Dort angekommen wartete die nächste Hürde, die Mulde musste ohne Brücke mit allem Gepäck überquert werden. Gemeinsam suchten wir die flachste Route durch den Fluss, sodass auch die Kleineren unter uns trocken auf die andere Seite kamen. Zwar blieb die ein oder andere Hose nicht ganz ohne Wasserkontakt, das hielt uns aber nicht vom Weiterwandern ab. Vielmehr beschäftigten uns die schwarzen Wolken am Himmel und die gespenstig-verlassene Papierfabrik. Nach einer kurzen Kriecheinlage konnten wir die Wanderung auf der anderen Muldenseite entlang des Lutherwegs fortsetzen. Langsam begann es auch schon zu dämmern, weshalb wir einen geeigneten Schlafplatz suchten. Eine kleine Spähtruppe fand einen geschützten Platz, an dem wir unser Nachtlager mit Planen aufbauten. Das war in der Dunkelheit und der zurückgelegten Wanderung für uns die letzte Herausforderung des Tages. Umso mehr freuten wir uns, endlich im Schlafsack zu liegen. Doch wir blieben nicht allein. Die Mücken hatten uns gefunden und erhaschten etwas von unserem süßen Blut.

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Unser Schlafplatz ©Simon

Nachdem wir auch das überstanden hatten, hieß es auch schon: Aufstehen! Zusammenpacken, Frühstücken, Rucksack aufsetzen und Wandern. Wir erreichten schließlich pünktlich wieder den Pfadfindergarten. Zurückgelegt hatten wir über 15km und jede Bank, die wir sahen, wurde zum Leidwesen der Leiter als kurzer Rastplatz genutzt.
Glücklich und zufrieden gingen wir alle wieder nach Hause. Bis dann hoffentlich im Herbst das nächste Übernachtungsabenteuer ruft…

 

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